Chemoprävent

Entwicklung von Präventionsstrategien gegen Hautnebenwirkungen bei der Chemotherapie
(FKZ: 13N10507-13N10510,13N10613)

Verbundpartner

  • Charité, Universitätsmedizin Berlin
  • Institut für Photonische Technologien Jena
  • Bioskin GmbH
  • JenLab GmbH
  • Toptica AG

Laufzeit

01.06.2009 – 31.05.2012

Zuwendung

4,0 Mio. EUR

Kurzbeschreibung

Das Projekt soll helfen, Präventionsstrategien gegen dermale Nebenwirkungen zu entwickeln, die durch die Anwendung von Chemotherapeutika hervorgerufen werden. Trotz ihrem unbestrittenem medizinischen Nutzen in der Krebstherapie führen Cytostatika oft zu schweren Hautnebenwirkungen, da sie sich an Hautstellen mit starkem Schweißaustritt ansammeln. Um die Mechanismen des sogenannten Hand- und Fußsyndroms genauer untersuchen zu können, erstellt der Verbund ein neuartiges System zur multidimensionalen Bildgebung. Der entstehende Lasertomograph soll die verschiedenartigen zellulären Strukturen der Haut darstellen und gleichzeitig chemisch analysieren. Damit wollen die klinischen Partner erforschen, auf welchem Wege systemisch applizierte Chemotherapeutika auf die Haut austreten. Das neue System basiert auf der Multi-Photonen-Tomographie, die eine zelluläre Bildgebung ermöglicht, sowie der nicht-linearen Raman-Mikroskopie zum hochspezifi schen und ortsaufgelösten Nachweis von Chemotherapeutika und Antioxidantien. Die Kombination beider nicht-invasiver Methoden, die bisher nur als Einzelverfahren existieren, stellt einen einzigartigen Lösungsansatz für die biomedizinische Forschung insbesondere in der Dermatologie dar. Für den Aufbau des Tomographen werden auch neue Faserlaser zur Anwendung im klinischen Alltag erforscht.

Verbundkoordinator

Prof. Dr. Dr. Jürgen Lademann
Charité, Universitätsmedizin Berlin

nach oben Aktualisiert am: 31 Mai 2012.