MoBiChip

Chip-basierte Synthese radioaktiver Arzneimittel und Diagnostika für die molekulare Bildgebung
(FKZ: 13N10270-13N10272)

Verbundpartner

  • ABX advanced biochemical compounds – Biomedizinische Forschungsreagenzien GmbH
  • GeSIM Gesellschaft für Silizium-Mikrosysteme mbH
  • Forschungszentum Jülich GmbH

Laufzeit

01.03.2009 – 28.02.2012

Zuwendung

1,25 Mio. EUR

Kurzbeschreibung

Das Ziel des Verbundes ist die Entwicklung eines effizienten Synthesemoduls für die radioaktive Markierung von Arzneimitteln bzw. Herstellung von Radiotracern durch eine neuartige Kombination aus einer elektrochemischen und einer mikrofluidischen Syntheseeinheit, bestehend aus hintereinander geschalteten Mikrochips. Hierbei sollen vor allem die Vorteile beider Technologien Elektrochemie und Mikrofluidik genutzt werden, um die bisher konventionellen chemischen Prozesse der momentan auf dem Markt befindlichen Synthesemodule durch eine effizientere, schnellere, kostengünstigere und GMP-gerechte Herstellung der Radiodiagnostika abzulösen bzw. zu ergänzen. Als radioaktive Sonde für die automatisierte Markierung von Biomolekülen im Bereich der PET (Positronen-Emissions- Tomographie) soll vor allem 18F-Fluorid dienen. 18F-Fluorid findet bereits als [18F]Fluor-deoxy-glucose (18F-FDG) eine breite Anwendung in der Tumordiagnostik und ermöglicht eine frühzeitige Diagnose von Tumoren, die sich hinsichtlich des Glukosestoffwechsels von Normalgewebe signifikant unterscheiden.

Verbundkoordinator
Dr. Marco Müller
ABX advanced biochemical compounds – Biomedizinische Forschungsreagenzien GmbH

nach oben Aktualisiert am: 31 Mai 2012.