MODIAMD

Molekulare Diagnostik der AMD
(FKZ: 13N10350–13N10353)

Verbundpartner

  • Carl Zeiss Meditec AG
  • mivenion GmbH
  • Freie Universität Berlin
  • Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Laufzeit

01.04.2010 – 31.03.2013

Zuwendung

3,1 Mio. EUR

Kurzbeschreibung

In Deutschland sind derzeit etwa 3,1 Millionen Menschen von der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) betroffen. Durch den sich vollziehenden Alterungsprozess unserer Gesellschaft werden für das Jahr 2020 schätzungsweise 4,5 Millionen AMDPatienten erwartet. Die bildgebende Diagnostik umfasst heute die Fotografie des Augenhintergrundes, die Fluorescein- und Indozyaningrün-Angiografie sowie die optische
Kohärenztomografie/OCT.

Bisher stehen als Behandlungsmethoden für die fortgeschrittene (feuchte) AMD die Laserkoagulation, die Photodynamische Therapie und seit ca. zwei Jahren die etablierte, erfolgreiche, aber kostenintensive Antikörperbehandlung zur Verfügung. Im frühen Stadium wird bislang nur die gezielte Gabe von Spurenelementen sowie Vitaminen empfohlen. Für das Spätstadium der AMD stehen lediglich rehabilitative Maßnahmen zur Verfügung.

Die Möglichkeiten einer rechtzeitigen Erkennung früher Erkrankungsprozesse sowie der therapeutischen Intervention sind bislang sehr begrenzt. Ziel des interdisziplinären Forschungsverbundes ist es, für AMD-Patienten molekulare Veränderungen der Retina bei trockener AMD zu diagnostizieren und eine Frühdiagnostik für den Übergang der trockenen zur feuchten AMD zu ermöglichen sowie die Grundlage einer molekularen Bildgebung für eine patientenspezifische Therapie zu schaffen.

Verbundkoordinator

Dr. Christoph Russmann
Carl Zeiss Meditec AG

nach oben Aktualisiert am: 31 Mai 2012.