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 ACTIVE BONE - Medi-WING

ACTIVE BONE

Biodegradierbare Kompositwerkstoffe für die generative Fertigung bioaktiver Knochenersatzimplantate (ActiveBone)
(Förderkennzeichen 13N12129-13n12132)

 

Partner

  • Karl Leibinger Medizintechnik GmbH & Co. KG
  • EOS GmbH
  • Schaefer Kalk GmbH & Co. KG
  • Uniklinikum RWTH Aachen

 

Kurzbeschreibung

Die Versorgung von Knochendefekten mit Implantaten zählt zu einem der Haupttätigkeitsfelder der chirurgischen Eingriffe. Die Arbeiten dieses Verbundvorhabens dienen der Herstellung von degradierbaren bioaktiven Implantaten für den Knochenersatz mit hohen mechanischen Festigkeiten. Im Ziel führen diese zu einer verbesserten Versorgung von Knochendefekten und stellen somit eine erhebliche Verbesserung der Patientensituation dar, was den gesellschaftlichen Bedarf solcher neuartiger und verbesserter Implantate anzeigt.

Ziele des Vorhabens sind die

  • Erforschung und Etablierung einer innovativen Werkstoffkombination,
  • Erarbeitung einer Technologie zur patientenspezifischen Fertigung individueller Implantate und
  • Konstruktion und Validierung an Demonstratoren.

Im Verbund wird eine vollständige Prozesskette realisiert, die entlang der Wertschöpfungskette von Implantatdesign über die Werkstoffsynthese und -aufbereitung, Prozess- und Systemtechnik bis hin zu Verfügbarmachung durch die Industriepartner mit entsprechendem Marktzugang aufgestellt ist und die Ausführung in Form eines Demonstrators beinhaltet. Damit können erstmals Knochendefekte im Schädel- und Kieferbereich mit einer prä-operativ geplanten und maßgeschneiderten Implantatgeometrie aus einem degradierbaren Werkstoff versorgt werden.

Diese Implantate sollen zum einen die derzeitige Versorgung der Defekte im Kiefer mit körpereigenem Knochenmaterial ersetzen. Zum anderen sollen permanente Implantate aus Metall oder Kunststoffen, die derzeit für die Rekonstruktion großflächiger Defekte im Gesicht und Schädel verwendet werden, durch eine regenerative Variante ersetzt werden. Dieser Ansatz bietet die entscheidenden Vorteile, medizinische Komplikationen von Langzeitimplantaten zu verhindern,  das Wohlbefinden des Patienten durch die Vermeidung eines permanenten Fremdkörpers zu steigern und – vor allem bei Kindern und Jugendlichen – ein „mitwachsendes“ Implantat zu realisieren.

Durch die enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Projektpartner aus dem Grundlagenbereich und der starken Industriepräsenz wird der wirtschaftliche Nutzen des Projektes sichergestellt und in dem für Deutschland wichtigen Exportmarkt Medizintechnik zeitnah eingebracht.

 

weitere Informationen

Karl Leibinger Medizintechnik GmbH & Co. KG
Frank Reinauer
Kolbinger Straße 10
78570 Mülheim

 

nach oben Aktualisiert am: 27 März 2013.