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 ZINK II - Medi-WING

ZINK II

Zellfreie bioaktive Implantate aus bakterieller Nanocellulose-Kollagen-Bruschit-Keramik zur Regeneration von Knorpel-Knochen-Defekten (ZINKII)
(Förderkennzeichen 13N12597- 13N12601)

 

Partner

  • TransTissue Technologies GmbH
  • DOT GmbH
  • FEG Textiltechnik Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
  • Mathys Orthopädie GmbH
  • Universitätsklinikum Jena

 

Kurzbeschreibung

Das Ziel ist die Erforschung eines neuartigen Implantates aus einer beschichteten Keramik, die eine Heilung von Schäden im Knie, im Knöchel und in der Hüfte gestatten soll. Neben den reinen Schädigungen des Knorpels treten auch weitaus schwerere Erkrankungen des Knorpel-Knochen-Materials auf. Genau hier soll ein mit Hilfe von Bakterien erzeugtes Material, die sog. „bakterielle Nanozellulose“ Abhilfe schaffen und Patienten dauerhaft heilen.

Neben den Herz-Kreislauf-Krankheiten stehen Bindegewebskrankheiten, wie z.B. Knorpel-Knochen-Schäden im „Ranking“ der mit dem Alter einhergehenden Erkrankungen an zweiter Stelle. Bei etwa 50% der 40-jährigen Bevölkerung in den Industriestaaten lassen sich Gelenkveränderungen nachweisen. Im Alter von 65 Jahren steigt die Häufigkeit dieser Veränderungen auf nahezu 100% an. Außerdem wird sich die Anzahl der über 80-jährigen in Deutschland bis 2050 verdreifachen. Knorpel besitzt ein sehr geringes Potential zur natürlichen Heilung. Da Knorpelschäden häufig sind und ein großes Gesundheitsproblem darstellen, wurde eine Vielzahl von Techniken zur Wiederherstellung der Knorpeloberfläche und zur Knorpelneubildung entwickelt.

Mit den heute verfügbaren Materialien wurde aber bisher keine Heilung dieser Schäden unter Bildung von vollwertigem Knochen/Knorpel erreicht. Daher soll ein optimiertes Implantat mit einer Beschichtung aus Nanozellulose etabliert werden, welches Zellen des umliegenden Gewebes (Knorpel/Knochen) in das neuartige Material „lockt“ und die Zellteilungsrate erhöht und somit eine Heilung ermöglicht. Zudem sollen die neuen Implantate besser verträglich für den Patienten sein.

Die Vermeidung von Komplikationen, wie z.B. Infektionen bedeuten für den Patienten weniger Schmerzen und Nachbehandlungen. Damit soll eine nachhaltigere chirurgische Versorgung ermöglicht und die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus reduziert werden.

 

weitere Informationen

TransTissue Technologies GmbH
Dr. Christian Kaps
Charitéplatz 1/Virchowweg 11
10117 Berlin

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