PeTrA

Plattform für effizienten epithelialen Transport für pharmazeutische Applikationen durch innovative partikuläre Trägersysteme – PeTrA
(Förderkennzeichen 13N11454 – 13N11458)

Partner´

  • Evonik Röhm GmbH
  • MERCK KGaA
  • EMC Microcollections GmbH
  • Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB)
  • HIPS/HZI Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland

Kurzbeschreibung

Biotechnologisch hergestellte Arzneistoffe, sogenannte Biopharmazeutika, sind die großen Hoffnungsträger in der modernen Medizin, z. B. bei der Behandlung und Prävention von Krebserkrankungen. In Kombination mit geeigneten Arzneistoffträgern, sogenannten Drug Delivery Systemen (DDS), können sie präzise an den jeweiligen Wirkort transpor­tiert werden.

Momentan werden Biopharmazeutika fast ausschließlich mittels Injektion oder Infusion verabreicht. Durch Verabreichung über den Mund  (peroral) oder über die Lunge (inhalativ) ergeben sich deutliche Vorteile für die Patienten: Der geringere Wirkstoffbedarf und die direkte Zugang zum beabsichtigten Wirkort bewirken eine Verminderung unerwünschter Nebenwir­kungen, Aufwand und Kosten werden reduziert und die Anwendung ist für den Patienten schmerzfrei.

Das Projekt verfolgt das Ziel, systematisch den Einfluss der Eigenschaften von Arzneistoffträger-Systemen auf die Überwindung der körpereigenen Darm-Blut- bzw. Luft-Blut-Bar­riere zu untersuchen. Die Ergebnisse werden gemeinsam genutzt, um zukünftig Arzneistoffträgersysteme gezielt für die gewünschte körpereigene Barriere den Weg für chemisch und biologisch verändern zu können und so die Ent­wicklung neuer Arzneimittel zu beschleunigen. Ein entscheidender Bestandteil ist die Entwicklung von neuen Zellgewebemodellen. Diese neuen Testsysteme ermöglichen die Einschränkung von Tierversuchen und können mittelfristig zu einer Beschleunigung der Arzneistoff­entwicklung beitragen.

weitere Informationen

Dr. Rosario Lizio
Evonik Röhm GmbH
Kirschenallee
64293 Darmstadt

nach oben Aktualisiert am: 27 Juli 2012.